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[24.01.2017] Schüler der Freien Schule Jan Hus nehmen erfolgreich am Friedensplakatwettbewerb des Lions-Club Naumburg teil 
erschienen : Naumburger Tageblatt 

Eine Kerze als Symbol

BILDUNG In Rathausdiele werden Preisträger des Lions-Plakatwettbewerbs "Eine Feier des Friedens" geehrt. Domgymnasiastin schafft Sprung auf Bundesebene.

Die Preisträger zeigen ihre Arbeiten zum Schülerwettbewerb. Insgesamt beteiligten sich fünf Schulen der Region mit 125 Werken. BILDER: TORSTEN BIEL

VON CONSTANZE MATTHES

NAUMBURG - Für Eva Heyer sind die nächsten kreativen Malstunden in ihrer aktuellen Lieblingstechnik schon einmal gesichert. Die elfjährige Schülerin des Naumburger Domgymnasiums bekam in der Naumburger Rathausdiele von Frank Siegmund, Vizegovernor des Distrikts Ost-Mitte des Lions Clubs, Acrylfarben und Pinsel überreicht. Das Mädchen aus Crölpa-Löbschütz hatte nicht nur den Plakatwettbewerb "Eine Feier des Friedens" im Regional-Bereich für sich entscheiden können. Eva Heyer überzeugte mit ihrer Arbeit auch auf Bundesebene und gewann dort den zweiten Platz; auch zur Freude von Kerstin Bleymehl und Klaus Mischke, Präsidentin und Vizepräsident des Lions Clubs Naumburg. "Das haben wir bisher noch nie geschafft", betonte Mischke.

Fünf Schulen der Region, so das Domgymnasium, das Burgenland-Gymnasium Laucha sowie die Freie Schule im Burgenland "Jan Hus", die Sekundarschule "Alexander von Humboldt" und die Sekundarschule Bad Bibra, beteiligten sich mit insgesamt 125 Arbeiten. Eine Jury wählte im November die schönsten Werke der elf- bis 13-jährigen Teilnehmer aus (siehe Beitrag "Namen"). Zu den Bewertungskriterien zählten unter anderem die Originalität, die künstlerische Qualität und der Ausdruck. Eva Heyer stellte eine Kerze als Zeichen des Friedens in den Mittelpunkt ihres Bildes, das sie mit Wasserfarben und Kreide geschaffen hat. Die zahlreichen Flaggen als Schal oder Tuch vereint habe ebenfalls eine symbolische Bedeutung, wie die Sechstklässlerin verriet. "Es ist wichtig, dass die ganze Welt zusammenhält." An ihrem Siegerbild malte sie in der Schule und auch zu Hause. Das Mädchen wurde von Mutter Uta Schnee und Großmutter Hannelore Heyer zur Prämierung in der Naumburger Rathausdiele begleitet. Neben Malen und Basteln zählen Tennis sowie das Cello-Spiel zu ihren Hobbys. Wenn sie zeichnet oder malt, mag sie vor allem Motive aus der Natur, speziell Sonnenuntergänge.

Lions-Präsidentin Kerstin Bleymehl, Vizepräsident Klaus Mischke (r.). Vizegovernor Frank Siegmund und Vize-OB Armin Müller (l.) zeichnen die Schüler aus.

In seinem Grußwort erinnerte Armin Müller, stellvertretender Oberbürgermeister, an die schwierige weltpolitische Lage, als der Lions Club 1988 diesen Schülerwettbewerb ins Leben gerufen hatte. Damals war Deutschland noch geteilt, gab es West und Ost als politische Blöcke. "Heute bestehen andere Herausforderungen", sagte Müller. Die Zeit sei unsicher geworden mit der Globalisierung und der Digitalisierung. "Der Frieden beginnt allerdings schon zu Hause, in der Familie, im Heimatort", so Müller. Die mit dem zweiten Platz geehrten Lore Günther und Alina Bolte von der Freien Schule "Jan Hus" Naumburg äußerten ebenfalls ihre Gedanken zum Thema.

Lions-Präsidentin Kerstin Bleymehl und Vize-Governor Frank Siegmund dankten neben den Teilnehmern auch Lehrern und Eltern, die den Wettbewerb unterstützen.

Die Zweitplatzierten Lore Günther und Alina Bolte von der Freien Schule "Jan Hus" Naumburg schauen sich die prämierten Abreiten an.

Schau im Rathaus

Die besten Arbeiten des Lions-Wettbewerbs aus Naumburg und Umgebung kommen von: Eva Heyer, Lore Günther und Alina Bolte, Elisabeth Bandur, Samantha Laue, Alice Kirschner, Annelie Rieger sowie Olivia Voigt. Die Werke sind im Rathaus zu sehen. Zudem läuft im Schaufenster des Bürgerbüros eine Präsentation.

1988 ins Leben gerufen, verfolgt der Wettbewerb das Ziel, dass Schulkinder ihre Vorstellungen zum Thema Frieden kreativ ausdrücken können.

  




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