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[17.03.2010] Künftige Altenpfleger gehen in der Stiftung Seniorenhilfe Zeitz dem Ende ihrer Lehrzeit entgegen 
erschienen : Mitteldeutsche Zeitung - Ausgabe Zeitz 

Mit Menschen arbeiten steht immer ganz vorn an

Künftige Altenpfleger gehen in der Stiftung Seniorenhilfe Zeitz dem Ende ihrer Lehrzeit entgegen


Praxisanleiterin Anke Heimerdinger weist Sindy Zundel und Sandra Steiniger (von links) ein. (FOTO: HARTMUT KRIMMER)
 
ZEITZ/MZ. Das Einzige, was Melanie Weise im Moment ein kleines bisschen aus der Ruhe bringen könnte, ist die anstehende Vorprüfung. Die drei Jahre Ausbildung zum Altenpfleger bei der Stiftung Seniorenhilfe Zeitz gehen ihrem Ende entgegen. Knapp drei Jahre ist es her, dass sie und sieben weitere Lehrlinge die Ausbildungsverträge unterzeichneten. Seitdem begleitet die MZ die Lehrlinge und besucht sie in Abständen, um zu sehen, ob sich am Bild ihres Traumberufes etwas geändert hat. In einigen Wochen können sie ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen. Alle sind noch dabei. Und nach wie vor überzeugt, dass sie den richtigen Beruf erlernt haben, wie Sindy Zundel und Sandra Steiniger ebenfalls bekunden. Wobei für die drei jungen Frauen der nahe Berufsabschluss nur eine Art Zwischenschritt ist: Lernen muss man in diesem Beruf immer weiter, sind sie überzeugt.

Sindy Zundel wusste schon früh, dass es genau der richtige Beruf für sie sein würde, alte Menschen zu pflegen: Nach einem Freiwilligen sozialen Jahr. "So ist mein Berufswunsch entstanden", meint sie, "daran hat sich im Laufe der Ausbildung nichts geändert, es gefällt mir sehr." Dabei macht sie kein Hehl daraus, dass es auch Momente gibt, die nicht so einfach zu meistern sind. Das weiß auch Melanie Weise, aber: "Ich wollte schon immer mit Menschen arbeiten." Und ihr Traumberuf hat sich bis jetzt auch als solcher erwiesen. Allerdings müsse man schon ein funktionierendes Umfeld haben, das einen in besonderen Stresssituationen auffangen kann. Das fanden die Frauen auch in den Kollegen in der Stiftung Seniorenhilfe. Melanie Weise, Sindy Zundel und Sandra Steiniger müssen auch nicht lange überlegen: Auf die Frage, ob es ein Beruf sei, den zu erlernen sich lohne, antworten sie unisono mit Ja. Allerdings müsse man sich über alles, was dazugehört im Klaren sein. Ihre Erfahrung mit dem Freiwilligen sozialen Jahr und dem "Schnuppertag" ist deshalb gut.

Die Ausbildung in Theorie und Praxis hat sie eher noch bestärkt. "Es ist nach wie vor mein Traumberuf", bekennt Sandra Steiniger, "und wenn es schwierige Situationen gibt, das Team fängt einen auf." Alle drei denken darüber nach, sich in ihrem Berufsfeld auch weiter zu qualifizieren. Da stehen noch einige Wege und Ziele offen, bestätigt auch Ingrid Treuner, die Geschäftsführerin der Stiftung Seniorenhilfe mit einem Schmunzeln, denn die Lehrlinge rechnen gerade nach, wann ihnen die Abschlussprüfung ihrer jetzigen Ausbildung bevorsteht.

Ein Pluspunkt der Ausbildung war es, dass sie theoretischen und praktischen Unterricht in Zeitz hatten. Seit der Eröffnung der Schule der MBA medizinische Berufsakademie in der Geschwister-Scholl-Straße ist das problemlos möglich. Ein weiterer Pluspunkt ist es, die Bereiche der Stiftung zu durchlaufen, auch den ambulanten Bereich kennenzulernen, und doch immer feste Vertraute und Ansprechpartner zu haben. Nicht nur viele praktische Handgriffe galt es zu lernen. "Wir hatten ein umfangreiches Programm in Theorie", fasst Melanie Weise zusammen. Es reichte von "ganz normalen" Fächern wie Deutsch über medizinische und geriatrische bis zu Seniorengymnastik.

  




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