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[09.07.2010] Sieben Frauen und ein Mann lernen in der Stiftung Seniorenhilfe und der MBA Medizinischen Berufs-Akademie GmbH in Zeitz den Beruf des Altenpflegers 
erschienen : Mitteldeutsche Zeitung - Ausgabe Zeitz 

Am Ende stand Altenpfleger als Berufswunsch fest


Acht Lehrlinge werden in diesem Jahr bei der Stiftung Seniorenhilfe Zeitz ihre Ausbildung zum Altenpfleger beginnen. (FOTO: HARTMUT KRIMMER)
 
ZEITZ/MZ. Sieben junge Frauen und ein Mann haben sich entschieden: Sie wollen Altenpfleger werden. Mit strahlenden Gesichtern präsentieren sie ihre Ausbildungsverträge. Unter den Bewerbern waren sie diejenigen, die diesen Beruf nun in der Stiftung Seniorenhilfe Zeitz lernen werden.

Wie aber kommen 18-, 20-Jährige darauf, Altenpfleger werden zu wollen? Wissen sie, was sie in diesem Beruf erwartet? Davon ist Nico Sattler überzeugt. Der 26 Jahre alte gelernte Bäcker aus Deuben hat Einblicke in den Beruf durch seine Schwester. Und er will unbedingt mit Menschen arbeiten. Natürlich hat er einen "Schnuppertag" absolviert, so dass er auch die Häuser der Stiftung kennt. Er ist überzeugt, dass er mit seinem zweiten beruflichen Anlauf richtig liegt. Andere der Neuen haben schon in Pflegeheimen gearbeitet. Erfahrungen aus einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) in einem Heim in Borna bringt Jenifer Theil aus Lucka mit. Auch die 19-jährige Jenifer Heinrich aus Meuselwitz gewann in einem FSJ die Sicherheit, sich tatsächlich für den richtigen Beruf entschieden zu haben. Franziska Schellbach aus Droyßig war im FSJ in der Stiftung Seniorenhilfe. Der 19-Jährigen gefiel es. Auch die ein Jahr jüngere Kathrin Jahn aus Zeitz bestätigt: "Es ist mein Wunschberuf, ich weiß, was auf mich zukommt." Auch sie sammelte bereits Erfahrungen in einem freiwilligen Jahr. Solche Voraussetzungen seien natürlich gut, bestätigt auch Ingrid Treuner. Deshalb bietet die Einrichtung ja auch diesen "Schnuppertag" an. Auch Praktika sind möglich. Die 19-jährige Susann Wilchow aus Minkwitz hat Hauswirtschafts- und Familienpflegerin gelernt: Sie kam durch ein Praktikum zur Entscheidung, Altenpflegerin zu lernen.

Sieben oder acht Lehrlinge beginnen jedes Jahr eine Ausbildung in dem Zeitzer Unternehmen, das damit zu einem der größten Ausbildungsbetriebe zählt. Doch für die Stiftung Seniorenhilfe geht es ja nicht nur um die Ausbildung. "Wir können so auch unseren Nachwuchs heranbilden", nennt es Geschäftsführerin Ingrid Treuner. Dadurch, dass alle Lehrlinge während der Ausbildung eine "Rundreise" durch alle Bereiche der Stiftung absolvieren, kennen sie auch den kompletten Betrieb. Einen Teil davon kennt Carolin Minnich schon. Die 24 Jahre alte Geußnitzerin ist gelernte Ergotherapeutin. "Durch die Arbeit als Ergotherapeutin bin ich auch im Heim gewesen", erzählt sie, "so kam ich zu dem Entschluss, Altenpflegerin zu lernen." Verloren ist ihre erste Ausbildung dabei nicht, eher geht sie jetzt einen nächsten Schritt. Und auch daran erinnert die Geschäftsführung der Stiftung Seniorenhilfe Ingrid Treuner immer wieder: Die Ausbildung ist nur der erste Schritt auf dem Weg ins Berufsleben. Neben der praktischen findet auch die theoretische Ausbildung in Zeitz statt. Seit die MBA Medizinische Berufsakademie im Sommer 2005 die Altenpflegeschule in der Geschwister-Scholl-Straße eröffnete, bietet das Ausbildungszentrum beste Bedingungen. Ein Tag der offenen Tür in der Einrichtung war für Jana Zettel der Anstoß, über den Beruf des Altenpflegers nachzudenken. Die 21-Jährige kommt aus Gera. "Mein Freund wohnt in Zeitz, ich bin oft hier", meint sie. So lernte sie auch das Ausbildungsangebot der MBA kennen, machte ein FSJ und wusste, dass sie Altenpflegerin werden will.

  




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