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[02.09.2010] Ergotherapeuten und Heilerziehungspfleger erhalten ihre Abschlusszeugnisse 
erschienen : Mitteldeutsche Zeitung - Ausgabe Zeitz 

Berufsnachwuchs startet engagiert und leistungsstark

ZEUGNISSE 27 Ergotherapeuten und Heilerziehungspfleger wollen sich beweisen.

 
 
Tina Stuke und Janine Abraham (von links) dürfen sich nach drei Jahren Ausbildung «staatlich anerkannte Ergotherapeutin» nennen. (FOTO: HARTMUT KRIMMER)
 
ZEITZ/MZ. Gelöst und glücklich zeigten sich am Dienstagnachmittag 27 frisch gebackene staatlich anerkannte Ergotherapeuten und Heilerziehungspfleger mit Fachschulabschluss, als sie im Friedenssaal des Rathauses der Stadt Zeitz ihre Zeugnisse erhielten. Drei beziehungsweise zwei Jahre Ausbildung bei der Medizinischen Berufsakademie GmbH in Zeitz (MBA) endeten an diesem Tag und für 18 von ihnen begann am Mittwoch ihr erster Arbeitstag im Beruf.

Dieser Ergotherapeuten-Jahrgang sei sehr aufgeschlossen gewesen, stimmungsgeladen, man habe über vieles diskutiert und "über jeden Krümel abgestimmt", sagte Klassenlehrerin Kathrin Zielsdorf und wollte das als dickes Lob verstanden wissen. Und Lehrerin Katja Wagner sprach kurzweilig und warmherzig von "der seit Jahren besten Klasse" in der Ergotherapeuten-Ausbildung. Allein in dieser Gruppe stand immerhin viermal ein Zensurendurchschnitt von 1,3 auf dem Zeugnis.

Katrin Hochheiser war zum ersten Mal Klassenleiterin. Auch sie freute sich über ihre Heilerziehungspfleger, deren Besonderheit eine Altersspanne von 18 Jahren bis Mitte 40 war. Hier gab es mit Andrea Bendrick aus Lützen und Daniel Räthel aus Deuben sogar zwei Absolventen, deren Zeugnisse ausschließlich Einsen aufwiesen. Andrea Bendrick war mit ihrer stolzen kleinen Tochter Nele zur Zeugnisübergabe gekommen. Wo immer es geht, nimmt die 25-Jährige sie mit, denn viel Freizeit hatte sie die letzten Jahre nicht, in denen sie in Merseburg Sozialassistentin lernte und in den zwei Jahren bei der MBA, die sie sich mitfinanzierte, indem sie stundenweise bei einem Discounter an der Kasse saß. Jetzt hat sie den Fachschulabschluss in der Tasche und seit Mittwoch auch einen Arbeitsplatz bei der Arbeiterwohlfahrt Weißenfels. Fertig mit ihrer Berufsausbildung ist sie noch nicht: im Februar beginnt sie in Halle ein berufsbegleitendes Studium der Heilpädagogik.

Räthel liebäugelt nach Abitur, Zivildienst, Sozialassistenten-Ausbildung und Fachschulabschluss mit einem berufsbegleitenden Studium der Sozialpädagogik. Doch jetzt will er erst einmal Geld verdienen. Seit Mittwoch tut er das: im Diakonie-Haus Herz in der Zeitzer Semmelweisstraße.

Ganz verschieden geht es auch bei den jahrgangsbesten Ergotherapeutinnen weiter. Während Charlotte Baum aus Großenstein bei Ronneburg in Halle ein Medizinstudium beginnt, bekam die Zeitzerin Jenifer Bauch vom Kreisverband Zeitz des Deutschen Roten Kreuzes Arbeit in dessen neuen Haus in der Friedensstraße. Die Theißenerin Franziska Gräber sucht noch Arbeit in ihrem neuen Beruf und Tina Rauwald, die eben dieser Ausbildung wegen aus Leipzig nach Zeitz zog, arbeitet seit Mittwoch in einer Praxis in Groitzsch. Und so passte auch die Feststellung von MBA-Geschäftsführer Klaus Mischke: "Jedes Ende ist ein neuer Anfang."

  




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