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[19.03.2011] Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Zeitz und der MBA für die Ausbildung zum Erzieher unterzeichnet  
erschienen : Mitteldeutsche Zeitung - Ausgabe Zeitz 

Berufung unter besten Vorzeichen

Kooperation Stadt Zeitz und MBA Medizinsichen Berufs-Akademie vereinbaren Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Personal für Zeitzer Kindertagesstätten
 
 

Stephanie Böhme und Sophia Ibisi (vorn von links) unterschrieben ihre Verträge mit der Stadt Zeitz, nachdem Oberbürgermeister Volkmar Kunze den entsprechenden Kooperationsvertrag für ihre Ausbildung mit der MBA Bildungsakademie unterzeichnet hatte. (FOTO: STADT ZEITZ)

ZEITZ/MZ. Zwei junge Frauen werden an der MBA Medizinische Berufsakademie zu Erzieherinnen ausgebildet. Ganz konkret zu Erzieherinnen für Zeitzer Kindertagesstätten. Die Stadt Zeitz wird sie dabei begleiten, ihre Praktika absichern und sie vielleicht auch finanziell unterstützen. Darüber wurde eine Kooperation abgeschlossen, die Oberbürgermeister Volkmar Kunze (FDP) und MBA-Geschäftsführer Klaus Mischke unterschrieben. Eine Kooperation, die im Süden Sachsen-Anhalts ihresgleichen sucht.

Die Idee zu dieser Kooperation ist über einen längeren Zeitraum entstanden. Sie soll sichern, so Kunze, dass die Qualität der Kinderbetreuung, die Vielfalt der Angebote und die Umsetzung der verschiedenen Konzepte, gewährleistet bleiben. Im Rahmen der Praxispatenschaft sollen die künftigen Erzieherinnen die Einrichtungen kennenlernen, ihre Stärken und Vorlieben ebenso entdecken, wie die Stadt sie entsprechend des jeweiligen Bedarfs einsetzen und lenken kann. Den entsprechenden Vertrag unterschrieben Stephanie Böhme und Sophia Ibisi. Beide haben bei der MBA bereits eine Ausbildung als Sozialassistentin absolviert. Dabei war ihnen klargeworden, dass es tatsächlich genau der richtige Beruf für sie ist. Meinte jedenfalls Sophia Ibisi und fügte an: "Es ist nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung." Stephanie Böhme strahlte einfach und freute sich auf die Ausbildung. Die MBA hatte die beiden Jugendlichen vorgeschlagen. Damit war der Punkt erreicht, aus den vor Monaten begonnenen Gesprächen einen Vertrag zu machen. Und der Oberbürgermeister ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen. "Ich möchte diese beiden Mädchen in Zeitz behalten", meinte Kunze, "sie sollten sich in der Stadt verlieben oder Männer finden, die in Zeitz leben möchten." Außerdem spreche ja nichts dagegen, eher alles dafür, dass Erzieherinnen Kinder haben. Mit dem Ziel, junge Menschen in Zeitz zu halten, hat sich die Stadt für eine solche Kooperation entschieden und geht den Weg gemeinsam mit einem Bildungsträger, der schon lange in Zeitz tätig ist. Birgit Braune, ebenfalls Geschäftsführerin der MBA, bekräftigte den Nutzen einer solchen besonderen Kooperation: für die Stadt Zeitz, für die MBA und vor allem für die Auszubildenden.

 

Kommentar

Angelika Andräs meint, dass es gut ist, dass die Stadt Zeitz mit neuen Wegen in der Berufsausbildung Zeichen setzt

Sinnvoll

Handeln statt reden. In diese Rubrik fällt der Kooperationsvertrag zwischen der Stasdt Zeitz und der MBA Bildungsakademie. Er schreibt fest, dass Erzieherinnen gezielt für die Zeitzer Kindertagesstätten ausgebildet und von der Stadt begleitet werden. So kann die Stadt ihren Einsatz sogar je nach Bedarf und Konzept der Einrichtung lenken. Eine sinnvolle Kooperation. Vor allem für die jungen Menschen, die wissen, das sie nach der Ausbildung ein Arbeitsplatz in Zeitz erwartet. Und das macht es sinnvoll für die Stadt: In Zeiten, wo die Abwanderung Jugendlicher nicht aufhört, hilft der alljährliche Aufschrei, wenn die aktuellen Einwohnerzahlen samt Altersstruktur verkündet werden, niemandem. Wer junge Menschen halten will, muss ihnen Ausbildung und Arbeit bieten. Das haben schon einige Unternehmen der Region erkannt. Un es ist gut, dass auch die Stadtverwaltung in der Hinsicht Zeichen setzt. Zwar kann im Vertrag nicht festgeschrieben werden, dass die Frauen auch in Zeitz heiraten und Kinder bekommen müssen. Aber dass genau das passiert, ist eine der besseren Visionen für die Stadt.

  




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